Religionen und Weltfrieden

Solange es Menschen gibt, gibt es auch den Glauben an eine höhere Macht. Der Glaube an höhere Mächte, an einen Gott oder etwas Heiliges, das über allem anderen steht - und der Welt und dem Leben einen Sinn gibt, das ist vereinfacht gesagt, Religion. Zu Beginn der Menschheitsgeschichte verehrten die Menschen viele verschiedene Götter, vor etwa 3500 Jahren begannen die Juden als Erste an einen einzigen Gott zu glauben. Heute gibt es auf der Welt fünf große Religionen, zu denen sich die meisten Menschen bekennen: das Judentum, das Christentum, der Islam, der Hinduismus und der Buddhismus.



Innerhalb dieser fünf großen Weltreligionen gibt es noch sehr viele verschiedene unterschiedliche Auffassungen und Weltsichten. Hierzu gibt es auf Wikipedia eine interessante Liste von Religionen und Weltanschauungen.

In dem Augenblick, in dem eine religiöse Bewegung fundamentalistische Ausprägung annimmt, kommt es zu Konflikten zwischen den Gläubigen Menschen. Im weiteren Sinne stellt sich der Fundamentalismus gegen die Moderne und fordert eine Rückbesinnung auf die Wurzeln einer bestimmten Religion oder Ideologie, welche notfalls mit radikalen und teilweise intoleranten Mitteln durchgesetzt werden soll. Der Vorwurf des Fundamentalismus wird auch auf soziale oder politische Gruppen bezogen, die – angeblich oder tatsächlich – ihre ideologische Orientierung absolut setzen und um die gesellschaftliche Vormacht kämpfen. Fundamentalistische Abspaltungen gibt es leider in fast allen Religionen.

Nicht das Vorhandensein unterschiedlicher Religionen gefährden den Weltfrieden, sondern ein ausgeprägter Fundamentalismus, der religiöse Gesetze für wichtiger hält als die Gesetze des Landes, in dem man lebt.

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